Es ist gar nicht so einfach, jemandem in die Augen zu sehen und ihm aufrichtig zu danken. Für seine Hilfe, für seine Rückendeckung, für seine Güte. Dafür, dass er zugehört hat, angepackt hat, eingesprungen ist. Es ist manchmal fast ein bisschen unangenehm, anderen „Danke!“ zu sagen. Denn dieses „Danke!“ beinhaltet auch, dass wir das, was uns der andere gegeben hat, wirklich brauchten. Wir hätten manches vielleicht nicht oder nur unzureichend allein geschafft. Wir waren überfordert. Wir haben etwas bekommen, das uns gutgetan hat. Wir haben etwas angenommen, gern genommen, andere beansprucht. Die Hilfe anderer ist eine Geste der Zuneigung, ein Zeichen von Nächstenliebe, Sympathie und großer Nähe. Und das „Danke!“ ein Zeichen unserer Anerkennung für diese bewussten oder unbewussten Taten.

Es gibt so viele Gründe, dankbar zu sein!
Tatsächlich haben wir als Familie aber fast täglich zig Gründe dankbar zu sein. Meist sind es kleine Gesten, die in der Summe aber große Hilfe bedeuten. Es lohnt sich, am Ende des Tages einmal zurückzuschauen und den Momenten nachzuspüren, in denen uns jemand zuhörte, half oder uns einfach nur das Gefühl gab, nicht allein zu sein. Denn allzu oft vergessen wir es im Alltag, unseren Dank auszudrücken. Wir hetzen von A nach B, sind mit dem Kopf beim nächsten Einkauf oder beim Erntedankkörbchen, das wir dringend noch bestücken müssen. Und abends fällt uns auf, dass wir der Nachbarin wirklich ausführlicher hätten danken können, dass unsere Kinder dort essen durften, weil wir im Stau steckten.

So kommt das – laut ausgesprochene, nicht nur gedachte – Danke sagen in unserem Alltag oft zu kurz. Wir sind dankbar – geben unseren Dank aber manchmal gar nicht so direkt an unsere Nächsten zurück. Vielleicht werden auch deswegen Dankesworte gern geschrieben formuliert. Nach Hochzeiten zum Beispiel. Oder in Nachrufen in der Zeitung – auch hier wird dem Verstorbenen am Ende mitunter gedankt. In Briefen an den Liebsten sagen wir, warum wir glücklich sind, ihn an unserer Seite zu wissen. Oder heute, im 21. Jahrhundert, auf dem eigenen Blog.

Geschriebene Wort sind nicht minder bedeutsam. Im Gegenteil! Geschriebenes ist fix. Schlecht zu löschen, erst recht im Internet. Mit unserer Blogparade #einfachmalsodanke wollten wir unseren Lesern und anderen Bloggern eine Plattform für Ihr Dankeschön bieten – ein Dankeschön tief aus dem Herzen, für all die großen und kleinen Helfer, die in unserem Alltag unersetzlich sind! Wie unterschiedlich und vielfältig diese Glücksbringer sind, zeigen die wunderbaren Beitrage zu unserer Blogparade.

#einfachmalsodanke für wundervolle Beiträge
Bloggerin Janina von Mama zwischen den Meeren dankt zum Beispiel ihrem geliebten Opa dafür – mit dem wundervollen Satz: „Du bist mein Held, Opa! Bei dir bin ich zuhause.“. Die „Leipziger Mama“ konnte gar nicht mehr aufhören zu schreiben, weil sie so vielen dankbar ist. Wir hatten beim Lesen Tränen in den Augen! Alexander Liebknecht widmet seine Worte all dem Support, den er aus dem Internet bekommt. Why not? Rike dankt schließlich auch ihrem Smartphone – als Terminkalender, Organisationshotline, Taschenlampe, Fotoapparat eben der größte Alltagshelfer. Vera von Lifeofa-blondie weiß, dass sie in ihrem Leben bis jetzt „ziemlich Schwein“ hatte und dankt Eltern, Schwestern und „all den Menschen, die die Welt jeden Tag ein bisschen besser machen“. Da schließen wir uns sofort an! Sylvia von welovefamily erklärt, warum sie ihre Kinder nicht zum Danke sagen zwingt – und sich deswegen umso mehr über ein Danke aus tiefem Herzen freut. Mama Nadine ist gleichermaßen großartigen Menschen – wie den Patentanten ihrer Kinder  oder ihren Auftraggebern – und Alltagshelfern – von kinderfreundlichen Restaurants bis zu „erwachsenen“ Serien zum Abschalten – dankbar. Tina bedankt sich bei ihrem Neffen dafür, dass sie die „coole“ Tante sein darf und jetzt endlich wieder einen Anlass – und eine Entschuldigung – für Spielplatzbesuche, Kanuausflüge und Skateboardfahrten hat. Sandra bedankt sich bei ihrer Hebamme, die sie nicht nur durch die Schwangerschaft und Geburt begleitet hat, sondern ihre Familie zu einem echten Team gemacht hat. Wir finden, dass alle Hebammen ein herzliches Dankeschön verdient haben! Adelina von Mein Baby&Ich nimmt sich vor, auch mal ganz ohne direkten Anlass Danke zu sagen. Das sollten wir uns eigentlich alle vornehmen!  Jana von JanasReisefieber nutzte die Chance, allen zu danken, die ihr beim Auswandern nach Ras Al Khaimah halfen und helfen. Und auch Dani von den hanse-mamis dankt ihren Eltern. Denn erst heute, als junge Mami, bekommt sie eine Ahnung davon, was ihre Eltern geleistet haben.

Wir sagen zum Abschluss #einfachmalsodanke für all die schönen Einsendungen, Blogposts und Kommentare zu unserer Blogparade. Hoffentlich haben die Worte ihre Empfänger erreicht!