Weihnachten als Kind, das war so unglaublich aufregend. Da waren Märchen noch wahr, der Wunschzettel an den „echten Weihnachtsmann“ adressiert und es lag so viel Zauber in der Luft . Mit Kindern können wir unsere ganzen Erinnerungen wieder aufleben lassen. Und Weihnachten wird wieder so aufregend wie schon viele, viele Jahr nicht mehr!


• Könnt Ihr Euch daran erinnern als Ihr selbst noch an den Nikolaus geglaubt habt? Wie hat er das bloß geschafft, ins Haus zu schleichen oder die Schuhe vor der Tür mit Schokolade, Nüssen und Mandarinen heimlich zu befüllen? Wie schön ist es jetzt, sich wieder in diese Märchenwelt zurück zu träumen.

• Als Lotta aus der Krachmacherstraße (geschrieben von Astrid Lindgren) von ihrem Papa erfährt, dass alle Weihnachtsbäume ausverkauft sind, macht sie sich auf den Weg, um selbst einen aufzutreiben. Denn Weihnachten ohne Weihnachtsbaum (ob echt oder aus Plastik) – das war einfach unvorstellbar und ist es jetzt wieder.

• Wo wir gerade schon bei Weihnachtsklassikern sind: Ob Michel aus Lönneberga, Ronja Räubertochter oder Sissi – es gibt wohl in jeder Familie einen Klassiker, der jedes Jahr geguckt werden muss. Selbst wenn man schon die meisten Passagen mitsprechen kann. Heute gucken wir die alten Filme mit unseren Kindern und fühlen uns um viele Jahre zurückversetzt.

• Von Fenster zu Fenster hüpfen und „Es schneit, es schneit“ zu trällern, das macht man wohl nur bis zu einem gewissen Alter. Und dann wieder mit Kindern. Endlich hat man wieder eine Ausrede zum Schlitten fahren, Schneeballschlachten veranstalten und Schneemänner bauen.

• Apropos Schneemänner. Gab es dann wirklich mal genug Schnee, musste aber auch wirklich SOFORT ein Schneemann gebaut werden. Und selbst wenn nur noch eine schrumpelige Möhre in der Küche zu finden war – der Schneemann brauchte dringend eine Nase. Und Knöpfe für die Augen. Die Suche nach der Nähkiste duldete da keinen Aufschub. Dafür sollten wir also auch jetzt wieder Verständnis haben und alles stehen und liegen lassen. Ist ja ein Notfall.

• Am 23. Dezember abends ins Bett gehen und einschlafen war vor Aufregung fast unmöglich. Irgendwann sind die Augen dann doch vor lauter Müdigkeit zugefallen. Daran sollten wir uns erinnern, bevor wir genervt sind, dass die kleinen nackten Kinderfüße schon wieder auf dem Flur zu hören sind.

• Als man dann morgens aufgewacht ist, schlug das Herz meist direkt ganz schnell und mit Schlafanzug ist man losgestürmt. Es war einfach so aufregend. Das ist es jetzt auch wieder. Wir wünschen Euch viele solcher (Kinderheits-)Erinnerungen!