Schnee. Das ist der ganz große Weihnachtswunsch des kleinen Kindes. Und zwar so viel, dass wir im Park nebenan rodeln gehen können. Und die Tierarztfigur für den Ponyhof wäre auch schön. Das große Kind wünscht sich einen Schulrucksack, weil er aus dem Ranzen herausgewachsen ist. Und wir Eltern? Wir wünschen uns vor allem ein paar entspannte, friedliche und fröhliche Tage gemeinsam mit all unseren Lieben – und Zeit, um einfach mal gar nichts zu tun und darüber nachdenken zu können, wie gut wir es haben. Doch bevor es demnächst hoffentlich soweit ist, kommen hier noch unsere Lieblings-Links der Woche!

Keine Garantien

Kinder kommen im Gegensatz zu Küchenmaschinen oder Computern nicht mit einer Garantie in unser Leben. Es gibt kein Versprechen, dass immer alles gut sein wird. Die Angst, dass etwas nicht in Ordnung sein oder passieren könnte, ist manchmal schwer auszuhalten. Und sie ist mit dem ersten Tag der Schwangerschaft immer da, mal mehr, mal weniger. Durch die Pränataldiagnostik lässt sich mittlerweile bereits frühzeitig feststellen, ob ein Baby gesund ist. Viele Eltern nutzen diese Möglichkeit, weil sie Gewissheit haben wollen.

Doch Garantien gibt es auch hier nicht. Isabel vom Blog Little Years hat sowohl in der ersten wie auch in der jetzigen zweiten Schwangerschaft eine Pränataluntersuchung machen lassen und das zum Anlass genommen, sich mit ihren widerstreitenden Gefühlen zum Thema vorgeburtliche Tests auseinanderzusetzen.

Leben mit Sternenkindern

Was neben der Angst um das Kind ebenfalls von den ersten Schwangerschaftstagen an da ist: Der große Eltern-Optimismus. Ohne dieses „Wird schon gutgehen“ würde man vermutlich vor Sorge durchdrehen, weil theoretisch ja so viel passieren kann. Aber manchmal geht es eben doch nicht gut und man gehört zu denjenigen, die sich plötzlich mit einem Schicksalsschlag auseinandersetzen müssen – zum Beispiel mit dem Verlust des ungeborenen Kindes.

Fehlgeburten sind viel häufiger, als die meisten Menschen denken. Trotzdem wird darüber kaum gesprochen, es ist ein Tabu-Thema. Warum das Totschweigen die Situation für die Betroffenen noch schlimmer macht, beschreibt Tanja vom Blog rougerepertoire in ihrem sehr persönlichen Text über das Leben mit einem Sternenkind.

Die Bären sind los!

Schwierig, jetzt die Kurve von so einem schweren Thema zu fröhlichen Weihnachtsvorbereitungen zu kriegen: Im Adventskalender meiner Kinder findet sich – auch so eine ganz wichtige Tradition – jedes Jahr ein besonderer Anhänger für den Weihnachtsbaum. Deshalb tummeln sich an unserem Weihnachtsbaum mittlerweile unter anderem Froschprinzen, Betonmischer, Füchse und Zwerge. In diesem Jahr kommen noch zwei echt bunte Papageien hinzu. Und die Idee für nächstes Jahr steht zumindest theoretisch auch schon: Da werden es selbstgemachte Pandas und Eisbären (sofern ich denn zum Basteln komme…). Schnuffig, oder?

Gruß aus der Bastelhölle

Was ich definitiv tun werde: Die Kugeln alleine basteln. Damit mich niemand falsch versteht: Ich koche und backe zum Beispiel sehr gerne mit den Kindern zusammen. Aber beim Basteln ist meine Geduld immer ziemlich schnell am Ende. Und um ganz ehrlich zu sein: Ich finde es auch super, wenn ein Stern nach einem Stern aussieht und nicht nach einem irgendwie glitzerigem Papierknäuel mit ordentlich Kleber obendrauf. Weshalb ich den mütterlichen Bekenntnissen aus der Bastelhölle nur ganz laut zustimmen kann.

Last christmas…

… ist doch was für Anfänger! Wer wissen möchte, was in anderen Familien so als Lieblings-Weihnachtslied in Dauerschleife läuft oder welche dunklen musikalischen Weihnachtsgeheimnisse der ein oder andere Familienblogger bisher gut verborgen hat: Der musikalische Adventskalender 2015 des Familienbetriebs bringt es an den Tag. Ein großer Spaß, denn es werden echte Perlen der Musikgeschichte ausgegraben:

 

Yeah! Läuft doch mit der Weihnachtsstimmung, oder? Fehlen nur noch die Geschenke. Und die Plätzchen. Und eine Idee fürs Weihnachtsessen…


 

Titelfoto: unsplash.com/Kristina Litvjak Autor_Sandra