3,2,1: Gefühlt ist übermorgen Weihnachten. Um mich herum haben scheinbar schon alle die Wohnung dekoriert, Plätzchen gebacken, Lebkuchenhäuser gebastelt und natürlich Geschenke eingekauft. Und bei uns zuhause? Ich freue mich noch immer darüber, in letzter Minute einen ziemlich formidablen Adventskranz aus unseren Dekobeständen gezaubert und den Adventskalender für die Kinder weitgehend fertig befüllt zu haben. Das mit Weihnachten und den Plätzchen und den Papiersternen am Fenster wird schon noch… In diesem Sinne kommen hier unsere Lieblings-Links der Woche zum Entspannen, Nachdenken und sich auf Weihnachten freuen!

Haben Sie noch ein Plätzchen für mich?

Das weihnachtliche Zusatzgewicht geht bei mir zu 90 Prozent auf Kosten von Plätzchen. Ob Zimtsterne, Spitzbuben oder Butterkekse: Ich finde alles unglaublich lecker. Da trifft es sich ganz hervorragend, dass das kleine Kind eine begeisterte Bäckerin ist. Mit ihr zusammen kann ich inzwischen stundenlang in der Küche stehen, Teig kneten, ausrollen, Kekse ausstechen und am Ende verzieren. Und dabei natürlich vom Teig naschen und vor allem ganz viel erzählen. Insofern kann ich mich Jessi aka Terrorpüppi nur anschließen: Das Plätzchenbacken ist auch für mich eines der schönsten Vorweihnachtsrituale in unserer Familie.

Dinovember – geht auch im Dezember

Zerkratzte CDs, ausgekippte Blumentöpfe, Chaos in der Küche, überschwemmte Badezimmer: Kennt man alles als Eltern. Und genau wie ich seid Ihr vermutlich bisher davon ausgegangen, dass Eure Kinder dabei eine wesentliche Rolle gespielt haben. Ha, daneben! Tatsächlich sind es Spielzeug-Dinosaurier, die Nacht für Nacht ihr Unwesen in unseren Häusern und Wohnungen treiben. Glaubt Ihr nicht? Dann solltet Ihr unbedingt mal den Hashtag #dinovember googeln…

Die Küche verwüsten, Waschmaschinenkino bestaunen, Zähne putzen: Die Dinos sind unter uns! Foto: Google

Die Küche verwüsten, Waschmaschinenkino bestaunen, Zähne putzen: Die Dinos sind unter uns! Foto: Google

Wer die ganze Geschichte erfahren möchte, die hinter dem wilden Treiben der Dinos steckt: Hier geht’s zum Dinovember-Blog, der auch im Dezember noch sehr, sehr lustig ist!

Echt smart, oder doch nicht?

Ich gehe mal davon aus, dass unser großes Kind nicht der einzige ist, der sich nichts sehnlicher wünscht als endlich ein eigenes Smartphone. Oder zumindest einen iPod. Diese Geräte üben auf ihn schon seit langem eine magische Anziehung aus. Bisher konnten wir uns immer mit einem „Dafür-bist-Du-noch-viel-zu-klein“ herausreden. Aber diese Zeiten sind vorbei.

Wir kommen nicht mehr drumherum, uns intensiv damit zu beschäftigen, was die Kinder auf dem Smartphone und dem PC dürfen, wie lange sie daran sitzen dürfen und vor allem wie sie sich und ihre Daten vor weniger netten Mitmenschen schützen. Es gibt bei uns klare Regeln (an die sich das große Kind ebenso klar immer mal wieder nicht hält), es gibt viele Gespräche und es gibt ein paar technische Hilfen, mit denen wir den Zugang zumindest zeitweise beschränken. Solltet Ihr noch Tipps und Apps suchen, um Smartphones und PCs vergleichsweise einfach kindersicher(er) zu machen, kann ich Euch diesen Artikel auf sueddeutsche.de sehr empfehlen!

Zum Schreien

Ich bin ganz ruhig. Ich bin ganz ruhig. Ich bin ganz… „Jetzt macht doch endlich mal, was ich Euch sage! Wieso muss ich erst laut werden, damit Ihr mich hört?“ Ich bemühe mich immer sehr, geduldig mit meinen Kindern zu sein, die Dinge ruhig mit ihnen zu klären. Aber dann gibt es diese Tage, da läuft so ziemlich alles schief. Und dann spielen die Kinder auch noch Gummitwist mit meinen Nerven – und ich werde laut. Anschließend läuft es zwar fast immer besser, ich fühle mich aber trotzdem schlecht. Muss man aber gar nicht, findet Muttis Nähkästchen und sagt: „Gute Mütter schreien nicht – ich schon“.

Hello!

Wie sich das anhört, wenn Sängerin Adele mal richtig losschreit, möchte ich mir lieber nicht vorstellen. Da steckt ja schon beim Singen eine unglaubliche Wucht in der Stimme. Aber vermutlich singt sich die Britin ihren Ärger einfach von der Seele. Solltet Ihr dieses Anti-Stress-Mittel auch mal ausprobieren wollen: Holt schnell die Xylophone, Triangeln und Rasseln aus dem Kinderzimmer – und dann legt los!

Sollte der Weihnachtsmann hier mitlesen: Ich wünsche mir auch so eine gelbe Bananenrassel!  Wenn ich die nicht bekomme, werde ich sauer, aber so richtig (würde meine Tochter sagen).


 

Titelfoto: unsplash.com/Andrew Neel

Autor_Sandra