Unsere Geschichte vom Glück ist wie eine handgemachte Perlenkette – angesammelte Momente, Stück für Stück aneinander gereiht wie große, weiße Perlen, gefunden während eines langen Spaziergangs am Strand.

In unserer Geschichte geht es um einen Kerl aus Kanada (Sebastian) und ein Mädel aus dem grünen Herzen Deutschlands (Benita Sarah). Sie erzählt vom ersten Treffen in New York City unter der großen Uhr der Grand Central Station, von lustigen Momenten mit Knoblauch Naan Brot im indischen Restaurant, oder von endlosen Gesprächen über Weltreisen, Zweifel und Träume mit Vanilla Chai Latte To-Go in bedrängten Straßen irgendwo zwischen der 42nd Street und Union Square. Die einzelnen Kapitel unserer ‚Manhattan Love Story‘ erzählen von zufälligen und spannenden Umständen – jeder davon war ein Schritt zum nächsten. So ist unsere Liebe entstanden.

Es folgten Monate einer Fernbeziehung zunächst zwischen Beijing und New York, später dann zwischen Leipzig und Montreal. Züge, Flugzeuge und Autos haben uns auseinander und doch wieder zusammen gebracht. Jeder Abschied war schmerzhaft und tränenreich.

Die Wochen bis zum Wiedersehen aufgefüllt mit Träumen und voller Vorfreude.

Schließlich sind wir gemeinsam und glücklich in Berlin angekommen. Hier haben wir vor wenigen Jahren eine ganz besondere Perle gefunden – anders als die anderen, groß und wunderschön. Das Glück kam in Form eines Geschenks zu uns: ein kleines Baby, unser Sohn Noah (jetzt 3), kam zur Welt. Dieses Geschenk haben wir weder verdient noch haben wir es uns erarbeitet. Und doch fand es seinen Weg zu uns und machte unser Glück konkret.

Jetzt reist Noah mit uns und gibt uns tausend neue Impulse! Nun genießen wir zu dritt die Vorfreude, gemeinsam neue Perlen für unsere Kette zu finden. Und die finden wir fast täglich.

Noah zaubert uns jeden Tag ein Lächeln ins Gesicht. Er zeigt uns die Welt, wie wir sie schon lange nicht mehr wahrgenommen haben.

Und er lehrt uns aufs Neue, wie sehr sich die Freude über Kleinigkeiten lohnt. Denn in der Summe machen sie das Glück groß.

Benita Sarah