Blauer Himmel, Sonnenschein und ein großes Eis vom Lieblings-Eismann: Besser kann es kaum laufen, oder? Der so plötzlich auf Touren gekommene Frühling sorgt rundum für gute Laune. Das erste Mal im Jahr Sandalen anzuziehen, ohne Jacke aus dem Haus zu gehen und im Café draußen sitzen zu können, macht einfach glücklich. Was uns diese Woche sonst noch zum Lächeln, Lachen und Nachdenken gebracht, haben wir für Euch wieder in unseren Linktipps gesammelt.

Das echte Leben mit Kindern (Teil 1)

Was Kindern alles einfällt - kids are the worst zeigt es

Schlimmer geht’s immer: Die Webseite kids are the worst zeigt die gesammelten Untaten der süßen Kleinen. Screenshot: kids are the worst

Kinder sind niedlich. Und schlau. Und lieb. Also meistens. Aber nicht immer. Manchmal bauen Kinder auch ganz schönen Mist und boykottieren sämtliche Erziehungsanstrengungen ihrer Eltern. Was dann passiert, kann man sich auf der Webseite kidsaretheworst ausgiebig betrachten. Kinder, die den kompletten Fernsehbildschirm mit Babylotion eingecremt haben. Kinder, die mit großem Enthusiasmus die Küche mit sämtlichen Mehlvorräten einstäuben. Oder alle Äpfel in der Obstschale anbeißen. Sämtliche Bilder und Videos wurden von Eltern rund um die Welt eingeschickt. Wer sich durch den Blog oder den Instagram-Account scrollt, erkennt: Kinder können einem den letzten Nerv rauben – aber wenn man versucht darüber zu lachen, lassen sich auch größere Katastrophen leichter ertragen.

Das echte Leben mit Kindern (Teil 2)

Der weltbeste Vater und seine Tochter: Der Fotograf Dave Engledow dokumentiert die Kindheit seiner Tochter Alice Bee auf etwas andere Weise. Screenshot: engledow.tumblr.com

Der weltbeste Vater und seine Tochter: Der Fotograf Dave Engledow dokumentiert die Kindheit seiner Tochter Alice Bee auf etwas andere Weise. Screenshot: engledow.tumblr.com

Dave Engledow ist der weltbeste Vater. Zumindest steht das auf seiner Kaffeetasse, die auf keinem der schrägen Doppelporträts von ihm und seiner Tochter Alice Bee fehlen darf. Engledow nimmt in seinen Bildern sich selbst und die Rolle des modernen Vaters allgemein schwer auf die Schippe. Er zeigt, was Schlafentzug und die Überforderung durch ein Baby aus Erwachsenen machen können. Wie uns der Spagat zwischen Kind, Job und Haushalt absurde Verrenkungen machen lässt. Vor allem aber ist auf den Bildern zu sehen, wie viel Spaß ein Vater mit seinen Kindern haben kann, wenn sie mal freie Bahn haben.

Das echte Leben mit Kindern (Teil 3)

Wie ist denn Euer Morgen heute so gelaufen? Als ich um 9 Uhr endlich am Schreibtisch angekommen bin, hatte ich gefühlt bereits einen ganzen Arbeitstag hinter mir. Knapp drei Stunden habe ich in erster Linie damit verbracht, Kinder aufzuwecken, ans Aufstehen zu erinnern, ans Anziehen, ans Essen, ans Zähneputzen, ans Losgehen … Danach war ich unendlich müde und hatte das Gefühl, nicht nur einen großen Kaffee, sondern bitte auch einen Tag frei zu brauchen. Gut zu wissen, dass es anderen Eltern jeden Morgen wieder genauso geht. Nathalie aka Eine ganz normale Mama hat aus dem morgendlichen Dilemma ein höchst unterhaltsames Bullshit-Bingo gemacht. Von „Ich zähle bis 3!“ über „Die Mütze bleibt auf!“ bis „Warum muss ich jeden Morgen schimpfen?“ ist alles dabei, was die ersten Stunden des Tages mit Kindern so einzigartig macht … Viel Spaß beim Mitspielen!

Spielen macht glücklich – und fröhlich

Wer kriegt die Ladung Sahne ins Gesicht? Und wer kringelt sich mehr über den Volltreffer, Vater oder Sohn? Wir wissen leider nicht, wie das Spiel in diesem Video heißt, aber es sieht nach jeder Menge Spaß aus. Solltet Ihr mehr darüber wissen – wir freuen uns über sachdienliche Hinweise!

#regrettingmotherhood – eine ehrliche Antwort

Vermutlich habt Ihr in den vergangenen Tagen auch die #regrettingmotherhood-Debatte im Netz mitverfolgt. Die Süddeutsche Zeitung hatte eine Meldung zu einer Studie unter israelischen Müttern veröffentlicht. Ergebnis der Untersuchung: Die Mütter bereuten es, Kinder bekommen zu haben. Daraufhin brach eine Welle von Bekenntnistexten los. Unter dem Hashtag #regrettingmotherhood brachen etliche Mütter in Blog und auf Twitter ihr Schweigen darüber, wie unwohl und überfordert sie sich mit der Mutterrolle fühlen. Da war vom Verlust der Freiheit die Rede. Von der erdrückenden Verantwortung. Und dass man – hätte man noch einmal die Wahl – das Kind nicht bekommen würde.

Johanna vom Blog pinkepank hat auf diese Aussagen mit einem sehr offenen und ehrlichen Beitrag geantwortet, mit dem sie uns aus der Seele spricht. Auch sie hätte an den schlimmen, anstrengenden Tagen mit zwei kleinen Kindern gerne regelmäßig einen Notausgang, um sich ins entspannte Pärchenleben zurückzubeamen. Aber sie sagt auch, dass man als erwachsener Mensch eigentlich wissen sollte, auf was man sich mit dem Kinderkriegen einlässt – das nicht immer alles rosarot und toll und super sein kann. Doch dann seien da auch noch die vielen, vielen anderen Momente, die Stress und Ärger ganz schnell vergessen lassen und einen als Mama oder Papa einfach nur glücklich machen, das Herz schmelzen lassen und für dieses wunderbare, einzigartige Familiengefühl sorgen … Am besten lest Ihr das gleich selbst! Wir wünschen Euch viel Spaß dabei und ein sonniges, glückliches Wochenende mit Euren Lieben!

Titelfoto: unsplash.com/Jake Hills