Singen macht glücklich und Musik ist wichtig, schon für Babys. Ist wissenschaftlich erwiesen. Hat nur leider mein großes Kind nie interessiert. Das hat mich bereits in sehr jungen Jahren mit gequälter Miene darum gebeten, die Sache mit dem Singen bleiben zu lassen. Es klinge einfach furchtbar. Treffer, Mama versenkt. Inzwischen ist Kind 1 zum Glück etwas gnädiger mit mir und Kind 2 ist so musikbegeistert, dass sie sich einfach freut, wenn ich mitsinge – ganz egal, wie schief es sich anhört. In diesem Sinne: Lasst Euch von unseren musikalischen Glücklinks der Woche inspirieren und schmettert mal wieder ein fröhliches Lied gemeinsam mit Euren Lieben, egal ob unter der Dusche, im Auto oder im Kinderzimmer.

Sind wir bald da?

Lange Autofahrten sind langweilig? Kommt auch auf die Musikauswahl an. Wenn die passt, kann man auf der Autobahn nämlich wunderbar laut mitsingen – allein oder mit dem Nachwuchs auf der Rückbank. Das entspannt alle Beteiligten enorm, wir haben das erst vor kurzem in einem Riesen-Stau ausprobiert… Glaubt Ihr nicht? Dann sollte Ihr Euch unbedingt die Carpool-Karaoke-Videos des britischen Komikers James Corden ansehen. Mein persönlicher Favorit ist die Folge mit Stevie Wonder, Eure Kinder könnt Ihr bestimmt sehr mit Justin Bieber erfreuen:

Und was lief bei Euch früher so?

Sehr lustig ist es auch immer, mit den Kindern sogenannte Oldie-Sender zu hören. Was heute als Oldie gilt, waren die Hits meiner frühen Teenie-Jahre. Von daher kann ich auch Jahrzehnte später noch so gut wie jede Textzeile mitsingen (was nicht nur meine Kinder, sondern auch mich selbst immer wieder erstaunt: In welchen Tiefen hat mein Gehirn dieses unnütze Wissen bloß abgelagert?). Falls Ihr noch ein Stück weiter zurückgehen möchtet in Eurer persönlichen Musikgeschichte, empfehle ich Euch die Nostalgie-Maschine: Die größten Hits aus Eurem Geburtsjahr auf einen Klick. Da trifft man dann so Perlen wie „Popcorn“ von Hot Butter wieder – ohne Text, aber super, um im Takt dazu auf dem Bett zu hüpfen…

Ab unter die…

…Dusche! Denn die gehört ebenfalls zu den Orten, an denen man ohne Hemmungen lossingen kann, egal ob man Taktgefühl hat oder nicht. Und ob Ihr es glaubt oder nicht, es gibt sogar Dusch-Charts. 39 000 Playlists mit dem Begriff „Shower“ im Titel existieren demnach allein beim Streaming-Dienst Spotify. Und was ist bei all diesen Listen der Knaller zum Aufwachen? „Wake me up before you go-go“ von Wham. Kann ich eigentlich nicht besonders leiden. Aber allein wenn ich daran denke, muss ich schon mit dem Fuß wippen… Teile ich natürlich ebenfalls gerne mit Euch, sogar mit Text, nur für den Fall, dass Ihr ihn vergessen habt!

Nachwuchsförderung

Nachdem wir uns bisher weitgehend in den Niederungen der Popkultur bewegt haben, wird es zum Schluss anspruchsvoll. Und lustig. Und sehr, sehr süß! Wir können nur allen großen Dirigenten dieser Welt raten: Zieht Euch warm an. Die Konkurrenz steht schon in den Startlöchern:

Und jetzt: Ab in ein beschwingtes Wochenende!

Titelfoto: unsplash.com/Jamille Queiroz


 

Autor_Sandra