Wie können wir Familienglück ganz konkret und alltagsnah unterstützen? Wir haben uns gedacht: Das, was wohl den meisten Familien fehlt, ist Zeit. Diese Zeit wollten wir verschenken. Zusammen mit der Zeitschrift Leben & erziehen haben wir deshalb im Oktober die Leser nach ihren ganz persönlichen Glücksmomenten als Familie gefragt. Und unter den Einsendungen eine Haushaltshilfe verlost. Wir wollten einer Familie den Luxus schenken, gemeinsam Zeit zu verbringen und den Haushalt einfach Haushalt sein lassen zu können. Carolin (35) und Bernhard (36) mit ihrem Sohn Leon (fast 3) und den Zwillingen Juli und Mona  (5 1/2 Monate) sind die glückliche Gewinnerfamilie. Anfang des Jahres sind sie von Berlin nach Süddeutschland gezogen – von einer Zwei-Zimmer Wohnung in ein eigenes Haus. Viel Platz zum Spielen aber natürlich auch zum Putzen. Diesen Brief hatte Carolin an Leben & erziehen geschickt, um über ihren persönlichen Glücksmoment zu erzählen:

Forkel3 KopieSeit zu unserem Sohn Leon im Sommer noch die Zwillinge Juli und Mona dazugekommen sind, ist nichts mehr so, wie es mal war. Unser altes Leben wurde von einem Moment auf den anderen komplett auf den Kopf gestellt – das Chaos hat bei uns das Regiment übernommen. Und dennoch meinte eine Freundin letztens zu uns: „Ihr seht zwar erschöpft, aber zufrieden aus.“ Was ist es also, das uns glücklich macht? Unser Leben ist laut, unser Leben ist turbulent. Es ist bunt und lebendig. Mit den Kindern leben wir im Hier und Jetzt. Das ist anstrengend, macht jedoch auch viel Spaß. Aber das eigentliche Glück, das liegt verborgen in den friedlichen Momenten, die immer wieder aus unserem Lebenschaos heraustreten und mich kurz innehalten lassen. Leon, der mit seiner tapsigen Kleinkindhand beim Spaziergang nach meiner Hand greift. Juli, die mich nachts aus der Dunkelheit mit einem großen Lächeln anstrahlt, obwohl sie doch schlafen sollte. Mona, die in meinem Arm selig eingeschlummert ist. Strahlende Kinderaugen, wenn sie wieder etwas Neues entdeckt oder gelernt haben. Ein paar Minuten Ruhe, wenn wir alle fünf am Abendbrottisch sitzen und alle zufrieden mit sich und dem Tag sind. Dann überkommt mich ein Gefühl von Frieden und Glück. Und ich sehe mich um, blicke nach rechts, blicke nach links, betrachte meine drei Kinder und kann es kaum fassen – verrückt, diese drei gehören wirklich zu mir! Und das ist mein größtes Glück!

Forkel2 Kopie Carolin, wer hat bei Euch bis jetzt die Haushaltspflichten übernommen?

Im Moment bin ich zuhause und kümmere mich – soweit es geht mit den drei Kindern – um den Haushalt. Aber grundsätzlich teilen mein Partner und ich uns diese Arbeit. Außerdem haben wir das große Glück, dass einmal die Woche unsere Oma vorbeikommt, um uns im Haushalt zu unterstützen. Jetzt können wir sie natürlich auch entlasten, das ist toll!

Habt Ihr Euch überlegt, wie Ihr die freie Zeit nutzen wollt?

Ehrlich gesagt ist bei uns bis jetzt einfach sehr viel liegen geblieben – und das kann sich jetzt ändern. Endlich wird es mal wieder richtig sauber und man versinkt nicht im Chaos. Darauf freue ich mich sehr!

Gibt es noch weitere „Glücksbringer“, die Euch als Familie unterstützen?

Da fallen mir sofort unsere Eltern ein und auch meine Schwester, die nur 20 Minuten mit ihrer Familie entfernt wohnt und mit der wir viel zusammen machen.


Wir wünschen Euch ein tolle Adventszeit in sauberen vier Wänden!